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News
Schuldirektor installierte Handy-Störsender...
Weil er in seiner Schule einen Handy-Störsender installiert hatte, bekam der Direktor eines Salzburger Gymnasiums Ärger mit der österreichischen Funkaufsicht.
Der Pädagoge hatte den Verdacht, dass einige seiner Schüler bei Prüfungsarbeiten schummelten, indem sie um einen Gang zur Toilette baten und sich dann von dort aus per Handy die Prüfungs-Ergebnisse durchsagen ließen.
Presseberichten zufolge besorgte sich der Direktor daraufhin für ca. 200 Euro bei einem österreichischen Schulmittel-Ausstatter(!) einen Handy-Störsender und installierte das Gerät in der Nähe der Toiletten.
Der Störsender blieb nicht unbemerkt: Einer der gestörten Mobilfunk-Netzbetreiber alarmierte das österreichische Fernmeldebüro, das für die Funkaufsicht zuständig ist. Die Beamten rückten daraufhin mit Peilgeräten an, orteten den Störsender und stellten ihn sicher.
Gegen den Direktor wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das österreichische Telekommunikationsgesetz eingeleitet. Das Verfahren endete glimpflich - der Mann erhielt lediglich eine Verwarnung. Der Störsender, dessen Besitz in Österreich nicht verboten ist, wurde dem Betroffenen wieder ausgehändigt mit der Auflage, diesen nicht mehr in Betrieb zu nehmen.
Dieser Beitrag darf ungekürzt und mit Quellenangabe in nichtgewerbliche Medien (z.B. CB-Clubzeitungen, CB-Rundsprüche, CB-Packet-Radio) übernommen werden.
Datenschutz-Verein protestiert gegen Funk-"Schnüffelchips"
Gegen den Einsatz von Funk-"Schnüffelchips" in Kleidungsstücken hat der Datenschutz-Verein "FoeBuD e.V." protestiert. Der Verein hat dazu im Januar 2012 in Bielefeld eine Protestaktion vor einer Filiale des Modehauses "Gerry Weber" durchgeführt.
Bei den Funkchips handelt es sich um sog. "RFID" ("Radio-Frequency Identifikation"). Die RFID enthalten eine individuelle Kennung, die per Funk mit einem Lesegerät ausgelesen werden kann. Sie benötigen keine eigene Stromversorgung; die Energiezufuhr für den Sendevorgang erfolgt induktiv durch das Lesegerät.
Die DARC-Clubzeitschrift "cq-DL" berichtete in der Ausgabe 1/2012, dass die Einführung einer neuen Amateurfunk-Einsteigerklasse von der Bundesnetzagentur (BNetzA) auf unbestimmte Zeit verschoben worden sei. Zumindest "in den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren" sei "mit einer weiteren Bearbeitung dieses Themas nicht zu rechnen", meldete das Blatt unter Berufung auf eine Auskunft der BNetzA-Außenstelle Mülheim (siehe dazu auch eine Meldung des Funkmagazins).
Für Nostalgiker: Ein CB-Funkgerät im Stil der achtziger Jahre...
Funkfreunde, die ein CB-Funkgerät im klassischen Stil der achtziger Jahre suchen, werden vielleicht beim Funkgeräte-Händler Thiecom fündig.
Thiecom hat ein Gerät mit der Bezeichnung "Super Star Lord" im Sortiment, das mit seiner silberfarbenen Frontblende, den "verchromten" Knöpfen und dem analogen S-Meter glatt einem Funkgerätekatalog aus den Anfangsjahren des CB-Funks entsprungen sein könnte.
Das "Deutschlandradio" berichtete am 4. Januar 2012 in seiner Sendung "Verbrauchertip" über die Powerline-Technik.
Unter dem Titel "Internet aus der Steckdose" pries der Sender erfreulicherweise nicht nur die Vorteile von Powerline, sondern machte auch auf die systembedingten Schattenseiten dieses Übertragungsverfahrens aufmerksam.
"Powerline-Adapter" - so hieß es in der Sendung - können "unter Umständen den Betrieb von anderen Geräten stören". Vor allem Funkamateure würden über Störungen klagen.